Wolf Lotter über Kultur, Kreativität und …

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Kreativität und Innovation in Heidelberg (2 of 6)

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Wolf Lotter über Kultur, Kreativität und …

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Skype-Interview mit Wolf Lotter, Mitbegründer und Redakteur des Wirtschaftsmagazins “brand eins” Die Aufnahme entstand im Rahmen des Heidelberger Stadtgesprächs Kultur + Kreativität mit Gästen aus Kultur, Politik und Wirtschaft über die „kreative Klasse, über Konsequenzen und Potenziale für eine moderne Stadt, 9. Mai 2008 in Heidelberg.

Wolf Lotter
4. August 1962 in Mürzzuschlag/Österreich lebt und arbeitet im niederbayerischen Städchen Velden/Vils und in Hamburg

Nach einer kaufmännischen Lehre (Buchhändler) in Wien studiert Lotter auf dem zweiten Bildungsweg Kulturelles Management an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (1983 bis 1986), danach Geschichte und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien (1986 bis 1990).

Bereits seit 1979 veröffentlicht er regelmäßig, zunächst Prosa in Literaturzeitschriften (u.a. in Wespennest) mit dem Schwerpunkt Literatur der Arbeitswelt. Er erhält 1980, 1981 und 1982 Arbeitsstipendien des österreichischen Unterrichtsministeriums für Literatur.

Seit 1984 – während des Studiums – entstehen zunehmend Beiträge, die die neuen Arbeitsbedingungen und Technologien, vor allem den Personal Computer und die sich abzeichnenden, darauf bauenden Kommunikationstechnologien zum Inhalt haben. Von 1986 bis 1989 schreibt er regelmäßig für die Wiener Stadtzeitschrift “Der Falter” Kolumnen zum Thema. Seit 1988 ist er regelmäßiger Mitarbeiter des Wirtschaftsmagazins “Trend-Profil-Extra”, 1989 wird er Mitglied der Redaktion des Wirtschaftsmagazins “Cash-Flow” in Wien.

1992 gehört Lotter der Gründungsredaktion der Illustrierten “News” in Wien an, wechselt aber bereits ein Jahr später zum reputierten Nachrichtenmagazin “Profil”, wo er, in wechselnder Funktion, bis 1998 als Reporter, Redakteur, Berater und Autor tätig ist. Bei Profil entstehen Stories, die internationale Beachtung finden: So etwa das erste Interview mit dem Scientology-Führer David Miscavidge und Berichte über die Verschiebung von KGB- und SED-Vermögen zu Wendezeiten, die Briefbombenattentate, die Österreich zur Mitte der 90er Jahre in Schrecken versetzen. Unter anderem berichten darüber CBS-Sixty-Minutes und zahlreiche andere europäische Fernsehanstalten.

1998 wird er Mitglied der Redaktion des Hamburger Wirtschaftsmagazin “Econy”, dem Vorgängerprojekt von “brand eins”. Im Herbst 1999 gehört er zu den Mitbegründern des Wirtschaftsmagazins brand eins. Er schreibt dort die monatlichen Leitartikel zu den Schwerpunkten. Diese ausführlichen, bis zu zehn Seiten langen “Grundsatz-Artikel” zeichnen wirtschaftliche Prozesse in einem gesellschaftlichen und politischen Gesamtzusammenhang. Das begründet seinen Ruf als einer der führenden Publizisten auf dem Gebiet der Beschreibung der Transformation der alten Industriegesellschaft hin zur neuen Wissensgesellschaft.

Sowohl stilistisch als auch inhaltlich folgen die Beiträge Lotters nicht dem Mainstream der Wirtschaftspresse. So spricht er sich in Brand eins etwa für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus. Er steht auch für die radikale Neuordnung des gegenwärtigen Sozialstaates.

Im Hörspiel “Stripped – ein Leben in Kontoauszügen” von Stefan Weigl spielt der Autor sich selbst und präsentiert dabei seine Theorie von einer in wirtschaftlichen Fragen unmündigen Gesellschaft, die sich verbissen gegen Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit wehrt. “Stripped” erhielt 2005 die höchste deutschsprachige Auszeichnung für Hörspiele.

Bilder: Verschiedene Titelbildern von brandeins, gestaltet von Mike Meiré, von Meiré & Meiré, mit freundlicher Genehmigung von brandeins: danke!

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  1. [...] Video: Wolf Lotter über Kultur, Kreativität und … via Actionhouse Heidelberg by admin on 9/11/10 [...]

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  5. Unbedingt empfehlenswert ist Wolf Lotters neuestes Buch “Die kreative Revolution”, verlegt vom Murmann Verlag und zu beziehen unter der ISBN 978-3-86774-062-3.
    Lotter geht in seinem Buch über die Ideenwirtschaft der Frage nach: “Was kommt nach dem Industriekapitalismus?”
    Neben Beiträgen von Lutz Engelke, Peter Felixberger, Dieter Gorny, Matthias Horx und Ralf Langwost findet sich auch ein sehr lesenswerter Essay von Gesa Ziemer unter dem Titel “Forschen statt Wissen”.

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